Mobile Version Disable hint

Idea

Artefakte für die Ewigkeit. Wer gehört dazu? Es könnte der Fall sein, dass die mediale Unterhaltungsbranche dieses Rennen verlieren wird. Ganz speziell der staatliche Rundfunk, vertreten durch das Fernsehen. Ich bezahle als Fernsehkonsument einen monatlichen Beitrag in Form einer Rundfunkgebühr und erhalte dafür ein 24/7 Programm, dessen bleibender Wert für meine Begriffe gegen Null konvergiert. Investiere ich den Betrag für die Rundfunkgebühr, die TV Hardwarekosten und die TV Provider Gebühren in Bücher dann resümiere ich nach einem Monat: ein bleibender Wert erhalte ich durch die Bücher doch nach einem Monat Fernsehkonsum entdecke ich keinen bleibenden Wert der mein Leben bereichert.
Peinlich wird es, wenn man bedenkt, dass der Staatsrundfunk den Bildungsauftrag hat. Dann müsste die Bildungskonfrontation mit der Buchwelt keine Angst-Kampagne auf Seiten des TV-Lagers generieren. Subsumieren wir die Rundfunkgebühren beispielsweise in Deutschland, dann stellen wir fest, dass 11 Milliarden Euro pro Jahr auf Seiten des Buchkonsums für die stolze Anzahl von einer Milliarde Büchern für das deutsche Volk als bildungsstillendes Medium verfügbar wären. Der Bildungsauftrag der Lektüre ist ein über Jahrhunderte garantierter Erfolg für die RezipientInnen. Der monetäre Aspekt ruft nach der Bildungsrendite. Ja, wie sieht's denn da bei TV aus? Wie viel Bildung kriege ich für meine TV-Kosten? Die Wissenschaft setzt in Sachen Bildung nach wie vor auf Bücher. Oder liegen die alle verkehrt? Weiß TV mehr als der Rest der Welt? Der staatliche Rundfunk als die Fortschrittsmaschine der Eliten eines Volkes wie wir es sind?
Würden wir alles, was im TV gesendet wird als Buch publizieren, so müsste man wenn man ein gewöhnliches Buch gegenübergestellt resümieren das für die sprachliche Kompetenz des Buches eine dominante Position und TV eine kläglich peinliche simplifizierte Artikulierung resultiert.

Das Lesen mündet ins Kopfkino als Programmmedium eines Homo sapiens. Das TV-Konsumieren der 2D-Art als plattgewalzte Realität versagt kläglich.

Greifen wir die TV-Programm-Manieren heraus und entdecken, dass alle Jahre wieder zu Weihnachten oder an Ostern die gleichen Filme gesendet werden. Nun gehe ich her und kaufe mir ein Buch, dass ich jedes Jahr zu Ostern und an Weihnachten wieder lesen möchte. Da ergibt sich ein energetisches Defizit für die Öffentlich-Rechtlichen dahingehend, dass die Filme einen höheren Energieverbrauch als das Lesen des Buchs beanspruchen.

Wer auf alles verzichtet und sich für spannende Geschichten begeistert, kann dies auch mit seinen Mitmenschen realisieren. Wenn 8 Milliarden Menschen via Telefon sich gegenseitig Geschichten erzählen ist der energetische Aspekt sowie der für den Geist ein höher einzustufender Wert.

Ach, apropos Staatsrundfunk, werfen wir einen Blick in die Radioszene Deutschlands.
Kürzlich verfolgte ich eine Sendung beim SWR3 Radiosender. Der Moderator präsentierte einen amerikanischen Pop-Hit und übersetzte den Liedtext ins Deutsche. Da fiel mir auf, warum übersetzt der Moderator ein amerikanisches Lied ins Deutsche, wenn doch das Programm sich überwiegend aus englischsprachigen Pop-Hits zusammensetzt.
Es drängt sich einem die Frage auf : Versteht das RadioPublikum die englischsprachigen Lieder oder versteht es sie nicht? Wenn sie sie versteht, dann macht das Übersetzen des Liedes keinen Sinn.
Das Übersetzen praktiziert auch der MDR Radiosender. So viel nur zur gerechten Verteilung der Logik über das Land.
Ja, die Sensation wäre, dass das deutsche RadioPublikum englischsprachige Lieder hört und sie nicht versteht. Fazit: Ich verstehe nur Bahnhof?

art TMart TM, Activity: 2%, Views: 7, Language: German, 2 days ago
Splitstories: 0, Texts: 0, Images: 0, Authors: 1

0

Comments

No comments available.