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Thread: Douglas Rushkoff zum Thema Publizieren

Interessanter Artikel von Douglas Rushkoff zum Thema Publizieren und warum man einen Weg ohne große Verlage und die üblichen Verkaufswege beschreiten sollte.

http://bit.ly/b9VAvK

Seine Bücher bekommt man ausschließlich hier:
http://www.orbooks.com/

Grüße!

Posts: 4

tomtomRank 4
Views: 3974
Language: German
133 months ago

Posts

  • #1

    Danke, der ist wirklich sehr aufschlussreich. Ich frage mich nur, kann man die Verhältnisse in Europa/Deutschlang/Österreich mit den amerikanischen vergleichen? Läuft es hier auch so? Ich frage nur so aus Interesse, weil ich es nicht weiß, nicht weil ich es bezweifle.

    struppistruppiRank 3
    133 months ago

  • #2

    Der Literaturbetrieb im deutschsprachigen Raum steuert in die gleiche Richtung. Händler, Grossisten und Großverlage werden immer größer und schwerfälliger und gleichzeitig muss dieser Apparat finanziert werden. Kleinverlage und Autoren bleiben da auf der Strecke. Bekannt ist ja, dass nur ein verschwindend geringer Teil der Autoren von ihrer Arbeit leben können - daneben profitiert eine gigantische Industrie von der Kreativität der Autoren. Bisher hat man das einfach so hingenommen. Ich glaube, früher oder später passiert das gleiche mit dem Literaturbetrieb wie mit der Musikindustrie.

    Grüße.

    tomtomRank 4
    133 months ago

  • #3

    Hier noch eine Artikel-Reihe.

    http://www.buchreport.de/blog.htm?p=845

    Was ich schlimm finde ist, dass man alles als gegeben hinnehmen soll. Vielleicht braucht es einfach nur die Kreativität der Autoren für neue Selbstvermarktungsstrategien, um den Entwicklungen etwas entgegenzusetzen.

    Grüße

    tomtomRank 4
    133 months ago

  • #4

    Für Selbstvermarktung bietet das Internet ja viele Möglichkeiten. Durch diese Demokratisierung in der Informationsbereitstellung, wenn man das so nennen kann, steigt allerdings vermutlich auch die Flut der Anbieter. Es kann ja niemand daran gehindert werden, eigene Werke zu vermarkten. Klingt sicher einfacher als es ist.

    Man müsste selbst eine e-book Seite aufbauen und dann dort die eigenen Werke gegen ein paar Euro zum Download anbieten. Dann braucht man gar keinen Verleger mehr. Inzwischen gibt es sicher schon Autoren, die das machen, nehme ich an. Wäre ja auch eine coole Richtung für Splitstory!

    Was mich besonders freut: in dem Artikel werden auch die chronisch unterbezahlten Übersetzer erwähnt, zu denen ich gehöre. Sieht wohl nicht gut aus für mich, brotloser Beruf und brotloses Hobby, schlechte Kombination... ;-)

    struppistruppiRank 3
    133 months ago