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Eine Krankenschwester mit versteinertem Gesicht taucht plötzlich auf und mustert beide mit einem fischartigen Blick. Nach einer längeren Denkpause fragt sie teilnahmslos: "What's up, girls - how's it hanging?"

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Die blonde Paula rempelt Andrea hektisch den Ellenbogen in die Rippen.
"Was hat die gesagt?? Ich versteh nüscht!! Kannste ma übersetzen??"

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Da die Beiden nicht auf die Frage der Krankenschwester reagieren winkt diese sie nach einem kritsch- musternden Blick hektisch durch die Eingangstür. Alte, abgestandene Luft steht wie eine Wand im Flur des Krankenhauses und Mief strömt aus allen Ecken.
"Bist Du Dir sicher das der Fuß behandelt werden muß ?" flüstert Andrea. " Ich weiß nicht Recht..." angewiedert zieht sie mit einen Finger über die Theke der Anmeldung. "Humpel Du schon mal da rüber ich mach das hier", sie dreht sich der zweiten Frau an der Anmeldung zu, die sich grade aufmerksam mit Ihrem Computer beschäftigt. " Hi", sagt Andrea und lächelt die Krankenschwester an.

Paula humpelt rüber in den Warteraum. Alte Holzstuhlreihen ziehen sich durch den kleinen stickigen Raum und irgendjemand hat versucht mit selbstgemalten Clownsbildern etwas fröhliches an die vergilbten Wände zu hängen. "Das ging wohl in die Hose" denkt sie heiter und betrachtet das Portrait des Clownes. Unten rechts steht mit Bleistift Dr. Johns. "Wie nett" - die Ärzte haben Zeit zum Zeichnen hier ! Sie setzt sich auf den freien Stuhl unter dem Bild und schließt die Augen. Vor ihrem inneren Bild erscheint die Vorstellung von Dr. Johns. Groß. Dunkel. Mit Bart. Nein - eher doch nicht .... "Paula ? Kannst Du mal rüberkommen ?" Andrea steht in der Tür und macht ein ziemlich verzweifeltes Gesicht.

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„Was ist denn los, Andrea?“ Paula, in Gedanken noch bei Dr. Johns und seinem Clown, hatte völlig vergessen, warum sie hier war und stand zügig vom Stuhl auf. Sofort erinnerte sie ihr verletzter Fuß mit einem stechenden Schmerz an den Grund für ihren Aufenthalt. Andrea eilte zu ihr um sie zu stützen.
„Die brauchen deine Kreditkarte und deine Unterschrift, bevor sie dich anschauen.“ Draußen im Flur begann es mit einem Mal hektisch zu werden. Telefone begannen zu läuten und Menschen in weißen Kitteln hin und her zu eilen.
„Was ist denn jetzt los?“, Paula kramte gerade ihre Kreditkarte hervor und wollte sich mit Andrea auf den Weg zur Anmeldung machen.
„Keine Ahnung. Ich schätze, wir werden es aber gleich erfahren.“ Ein Mann im weißen Kittel kam zu ihnen in den Warteraum.

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