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		<title>Splitstory Geschichten</title>
		<description>Feed über die neuesten Geschichten.</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 17 Apr 2013 22:16:13 +0000</lastBuildDate>
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			<title>Splitstory</title>
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			<title>jop</title>
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			<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 22:16:13 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>..k</description>
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				<p class="text">.....</p>
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			<title>an einem Sommertag</title>
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			<pubDate>Tue, 19 Jun 2012 11:29:06 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>...</description>
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				<p class="text">Die träge Hitze und das sanfte Schaukeln der Hängematte taten ihr übriges und so dauerte es nicht lange, bis Felix von Schlaf umnebelt wurde.</p>
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			<title>kindergeburtstag</title>
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			<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 16:45:54 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Ein schöner Kindergeburtstag aber im Hintergrund Sorgen weqen dem kranken Papa</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">ein zehnmonate altes baby könnte sprechen. oder es würde jemand seine babysprache verstehen.<br /><br /> gedanken eines zehnmonaten altes baby<br /><br />Hm, Hm, Hm. darf ich mich kurz vorstellen mein name ist süßer so nennt mich meine oma. Mama wo ist mein papa, du hast hn alleine gelassen. du weiß er ist krank so viel bekomme ich schon als baby mit. Wo ist meine oma ich vermisse sie sehr. ihre liebe stimme wo immer zu mir sagt süßer. manchmal bringt sie auch etwas süßes was ich sehr mag. Dann ist so eine liebe tante da die imme faxen macht. und mich zum lachen bringt. mein schaukelpferd das ijmmer so wiehert wenn man es an dem ohr zieht. Dann ist noch mein opa der eine strenge stimme hat, ein auto in dem ich oft gefahren. Oft nimmt er mich morgens oft raus. manchmal weckt er micht im schlaf . wo sind den die alle. sonst riefen die an und waren weinge minuten später da. ach ja ich habe vergessen zu erzählen das wir in der gleichen straße wohnen. im haus gegenüber. in eine wohnung mein papa, meine mama und ich. in den anderen haus in eine wohnung mein opa, oma, mein onkel und meine tante die öfters bei uns schläft. <br />wieviel nächste musste ich ohne papa verbringen seit meiner geburt war er oft im krankenhaus, dann im epizentrum ich weiß nicht was das ist. aber die worte die ich aufgeschnappt. ich weiß auch das wir öfters dort hingefahren und papa besucht haben. jetzt sind wir schon seit viele nächte hier bei meinen onkel. ales gut und schön wenn papa da wäre. ich habe die worte gehört bevor wir losgefahren ich kann meinen mann dort nicht mitnehmen. sie könnte soviel verantwortung nicht tragen. ach ja habe ich fast vergessen mein vater hat epilesie Hm. Hm. Hm tränen laufen über sein gesicht. ich will heim. zu papa, zu oma und tante. onkel. ach ja ich habe noch jemand aus der famile vergessen einer andere onkel der wie mein papa ausieht. noch eine tante die beide sehr hübch sind. ein älteres kind das nicht soviel mit mir anfangen kann<br /><br />darf ich mich kurz vorstellen ich bin die liebe wie ich von allen genannt werde. und die kusine, da ich schon fast drei jahre alt bin, aber die babysprache noch verstehe werde ich jetz meinen couisn trösten und mir was einfallen lassen. Schon seit zwei wochen sind die da sie mochte ihren kleinen couisn. Am anfang war alles gut und schön einen spielkameraden. Aber er schlief bei ihrer mama im bett und das war ihr platz.. Sie musste bei der tante schlafen,. die immer so komisch nach den weißen dingern roch wie ihr papa ziggaretten nennt man so was. Sie wusste das der besuch wo kam in stuttgart wohnte und sie selber in österreich. Das war eine lange strecke mit dem auto und zwei kleinkinder konnten sowie nicht so weit alleine reisen. <br />sie waren zu besuch bei ihren grosseltern. Da gab es auch viele onkels. jetzt hörte sie wie wie einer der onkel sagte. ich fahre heute nach stuttgart. sie kletterte auf seinen schoß und fragte onkel wann fährts du? in einer stunde. Liebe wusste das sie schnell machen musste,.bis stuttgart war es weit. Ihre mama kam und fragte kommt ihr. liebe sagte:. wir wollen noch ein wenig hier spielen. später. zum glück war ihr puppenwagen hier. in den setzte sie süßer hinein. was zu essen und zum trinken brauchten sie unterwegs auch. Sie nahm mein paket kinderschnitten und so zwei säfte aus dem kühlschrank. seine flasche. kekse für für sich selber. Jetzt mussten sie nur unbemerkt zum auto kommen. zum glück waren dort zwei sitze wo man immer im auto angebunden. es war nicht einfach den süsse in den sitz zu bringen mit ihren fast drei jahren. in den aichnderern sitz kletterte sie. sie schnallt sich und den süßen an. beide schliefen ein. es war jetzt fast dunkel. Süßer fing an zu weinen. Pst, Pst süßer es darf niemand merken das wir im auto sind. du hast durst. sie gab ihm die flasche mit dem saft. Asif halt mal an mir kommt es vor als ob ich kinderweinen im auto gehört habe. Nurina du hörts gespenster. einen tag hast du unseren sohn bei den grosseltern gelassen lachte asif. in einer halben stunde machen wir rast und einer stunde sind wir in stuttgart sie fuhren weiter. Nuriana war es als ob sie papierraschel im auto gehört hat.. kurz vor stuttgart war eine enorme polizeikontrolle. sie wollten gerade aussteigen Ein Polizist fragte ob sie kinder dabei haben. nein. Der polizist schaute auf rücksitz. was ist denn das. Ach du himmelwillen wo kommt ihr denn da rein. liebe süßér will zu papa und oma wie zu bestätiung süßer Hm, Hm. der rücksatz sah auch aus schokolade verschmiert Nuriana dachte schadenfoh das geschah den eltern recht. nur sie hatten keine adresse. aber eine telefonnummer in der tasche. sie würden die kinder hinfahren. hoffentlich ist die oma und er papa auch zu hause. Sie mususten die eltern anrufen von liebe.. dann nahem sie die kleinen ersteinmal mit in die raststätte. dem kleinen musste auch die windel gewechselt werden.. Das sind die doch die verschwunde kinder aus österreich und die kleinsten blinde passagiere der welt sagte der polizist . bald würde süße bei papa, oma und tante sein.<br /><br />papa, oma, tante und onkel nahmen ihn in die arme unter tränen und papa fragte wo ist mama- schau die nachrichten. das war ein stück von euch. ihr seid noch zu klein wir reden ein paar jahre später darüber.</p>
				<p class="text">Meinen ersten -Geburtstag habe ich hinter mir und werde bald zwei. Kann auch laufen. doch bin schon wieder weit weg von meinem Papa und Oma. Diesmal können wir nicht als blinde Passagiere im Auto. Hier ist auch Papa Familie meine Mama und mein Papa haben den gleichen Opa. Angeblich hat mein Onkel der Bruder von meinem Mama das Ticket bezahlt. Ich bin wieder traurig aber warte Mama wenn ich groß bin gehen Papa und ich auch mal alleine in urlaub das du weiß wie das ist. Hier ist es zwar schön alle Tanten und Onkel sind lieb auch mein Opa. Aber ich vermisse Oma mein anderen opa und meinen Papa besonders. Liebe sag süßer ich lasse mir was einfallen aber hier ist es schwer ohne Eltern weg zukommen</p>
				<p class="text">Süßer wurde vor einer Woche zwei den Geburtstag feierten bei mir seiner oma. Diesmal konnte ich ihm eine schönen Kindergeburtstag machen. Ich hatte letzes jahr eine schöne Arbeitsstelle. Sogar in Kinderfahrad konnte ich ihm als Geschenk kaufen. nur der Nachteil über Online bei Real und jetrzt wissen wir nicht wie zusammen schrauben. im einen Fahradladen habei ch schon gefragt abe das kostet das gleiche wie das Fahrrad gekostet hat. vielicht an einer Tankstelle billiger. er soll das Fahrad ja nicht nur ansehen können sondern auchj damit fahren:<br />Sein Papa geht es soft schlechter manchmal etwas besser aber nur selten. zu Hause ist vieles nicht in Ordnung.</p>
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			<title>Arbeitsleben</title>
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			<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 21:28:16 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>welch ein blödes Wort</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">wobei Arbeiten als Synonym für Überlebenskampf gelten könnte, wenn wir nicht bereit sind Leben als erlben zu erfahren</p>
			]]></content:encoded>
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			<title>stell dir</title>
			<link>http://www.splitstory.com/stories/2vegtg-stell-dir-vor/nodes/fpw8rp</link>
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			<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 09:39:42 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Süßer musste wieder weg mit seiner Mama nach Pakistan ohne Papa</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">ein zehnmonate altes baby könnte sprechen. oder es würde jemand seine babysprache verstehen.<br /><br /> gedanken eines zehnmonaten altes baby<br /><br />Hm, Hm, Hm. darf ich mich kurz vorstellen mein name ist süßer so nennt mich meine oma. Mama wo ist mein papa, du hast hn alleine gelassen. du weiß er ist krank so viel bekomme ich schon als baby mit. Wo ist meine oma ich vermisse sie sehr. ihre liebe stimme wo immer zu mir sagt süßer. manchmal bringt sie auch etwas süßes was ich sehr mag. Dann ist so eine liebe tante da die imme faxen macht. und mich zum lachen bringt. mein schaukelpferd das ijmmer so wiehert wenn man es an dem ohr zieht. Dann ist noch mein opa der eine strenge stimme hat, ein auto in dem ich oft gefahren. Oft nimmt er mich morgens oft raus. manchmal weckt er micht im schlaf . wo sind den die alle. sonst riefen die an und waren weinge minuten später da. ach ja ich habe vergessen zu erzählen das wir in der gleichen straße wohnen. im haus gegenüber. in eine wohnung mein papa, meine mama und ich. in den anderen haus in eine wohnung mein opa, oma, mein onkel und meine tante die öfters bei uns schläft. <br />wieviel nächste musste ich ohne papa verbringen seit meiner geburt war er oft im krankenhaus, dann im epizentrum ich weiß nicht was das ist. aber die worte die ich aufgeschnappt. ich weiß auch das wir öfters dort hingefahren und papa besucht haben. jetzt sind wir schon seit viele nächte hier bei meinen onkel. ales gut und schön wenn papa da wäre. ich habe die worte gehört bevor wir losgefahren ich kann meinen mann dort nicht mitnehmen. sie könnte soviel verantwortung nicht tragen. ach ja habe ich fast vergessen mein vater hat epilesie Hm. Hm. Hm tränen laufen über sein gesicht. ich will heim. zu papa, zu oma und tante. onkel. ach ja ich habe noch jemand aus der famile vergessen einer andere onkel der wie mein papa ausieht. noch eine tante die beide sehr hübch sind. ein älteres kind das nicht soviel mit mir anfangen kann<br /><br />darf ich mich kurz vorstellen ich bin die liebe wie ich von allen genannt werde. und die kusine, da ich schon fast drei jahre alt bin, aber die babysprache noch verstehe werde ich jetz meinen couisn trösten und mir was einfallen lassen. Schon seit zwei wochen sind die da sie mochte ihren kleinen couisn. Am anfang war alles gut und schön einen spielkameraden. Aber er schlief bei ihrer mama im bett und das war ihr platz.. Sie musste bei der tante schlafen,. die immer so komisch nach den weißen dingern roch wie ihr papa ziggaretten nennt man so was. Sie wusste das der besuch wo kam in stuttgart wohnte und sie selber in österreich. Das war eine lange strecke mit dem auto und zwei kleinkinder konnten sowie nicht so weit alleine reisen. <br />sie waren zu besuch bei ihren grosseltern. Da gab es auch viele onkels. jetzt hörte sie wie wie einer der onkel sagte. ich fahre heute nach stuttgart. sie kletterte auf seinen schoß und fragte onkel wann fährts du? in einer stunde. Liebe wusste das sie schnell machen musste,.bis stuttgart war es weit. Ihre mama kam und fragte kommt ihr. liebe sagte:. wir wollen noch ein wenig hier spielen. später. zum glück war ihr puppenwagen hier. in den setzte sie süßer hinein. was zu essen und zum trinken brauchten sie unterwegs auch. Sie nahm mein paket kinderschnitten und so zwei säfte aus dem kühlschrank. seine flasche. kekse für für sich selber. Jetzt mussten sie nur unbemerkt zum auto kommen. zum glück waren dort zwei sitze wo man immer im auto angebunden. es war nicht einfach den süsse in den sitz zu bringen mit ihren fast drei jahren. in den aichnderern sitz kletterte sie. sie schnallt sich und den süßen an. beide schliefen ein. es war jetzt fast dunkel. Süßer fing an zu weinen. Pst, Pst süßer es darf niemand merken das wir im auto sind. du hast durst. sie gab ihm die flasche mit dem saft. Asif halt mal an mir kommt es vor als ob ich kinderweinen im auto gehört habe. Nurina du hörts gespenster. einen tag hast du unseren sohn bei den grosseltern gelassen lachte asif. in einer halben stunde machen wir rast und einer stunde sind wir in stuttgart sie fuhren weiter. Nuriana war es als ob sie papierraschel im auto gehört hat.. kurz vor stuttgart war eine enorme polizeikontrolle. sie wollten gerade aussteigen Ein Polizist fragte ob sie kinder dabei haben. nein. Der polizist schaute auf rücksitz. was ist denn das. Ach du himmelwillen wo kommt ihr denn da rein. liebe süßér will zu papa und oma wie zu bestätiung süßer Hm, Hm. der rücksatz sah auch aus schokolade verschmiert Nuriana dachte schadenfoh das geschah den eltern recht. nur sie hatten keine adresse. aber eine telefonnummer in der tasche. sie würden die kinder hinfahren. hoffentlich ist die oma und er papa auch zu hause. Sie mususten die eltern anrufen von liebe.. dann nahem sie die kleinen ersteinmal mit in die raststätte. dem kleinen musste auch die windel gewechselt werden.. Das sind die doch die verschwunde kinder aus österreich und die kleinsten blinde passagiere der welt sagte der polizist . bald würde süße bei papa, oma und tante sein.<br /><br />papa, oma, tante und onkel nahmen ihn in die arme unter tränen und papa fragte wo ist mama- schau die nachrichten. das war ein stück von euch. ihr seid noch zu klein wir reden ein paar jahre später darüber.</p>
				<p class="text">Meinen ersten -Geburtstag habe ich hinter mir und werde bald zwei. Kann auch laufen. doch bin schon wieder weit weg von meinem Papa und Oma. Diesmal können wir nicht als blinde Passagiere im Auto. Hier ist auch Papa Familie meine Mama und mein Papa haben den gleichen Opa. Angeblich hat mein Onkel der Bruder von meinem Mama das Ticket bezahlt. Ich bin wieder traurig aber warte Mama wenn ich groß bin gehen Papa und ich auch mal alleine in urlaub das du weiß wie das ist. Hier ist es zwar schön alle Tanten und Onkel sind lieb auch mein Opa. Aber ich vermisse Oma mein anderen opa und meinen Papa besonders. Liebe sag süßer ich lasse mir was einfallen aber hier ist es schwer ohne Eltern weg zukommen</p>
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			<title>Showdown der modernen Kriegsführung</title>
			<link>http://www.splitstory.com/stories/qyep1j-zwischen-die-augen/nodes/tn2goy</link>
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			<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 08:28:13 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Zwei Krieger der Gegenwart liefern sich einen letzten verzweifelten Kampf.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">Spitze Steinschrapnelle sprengten protestierend unter Nelos hastigen Schritten davon. Keuchend hechtete er hinter die bröckelnde Überreste einer ausgebombten Volkschule, deren Wände einem eingeschlagenen Gebiss ähnelten. Sich den goldenen Staub aus den rotgeäderten Augen wischend, atmete er tief ein und riskierte einen schnellen Blick auf die Straße hinaus.</p>
				<p class="text">Stille. So weit man das Wort auf diesen Vorhof der Hölle anwenden konnte. Keine Bewegung außer den allgegenwärtigen, vom Wind getriebenen Staubfahnen. Doch Nelo wusste es besser. Da draußen war etwas. Jemand. Die Schüsse waren ganz aus der Nähe gekommen.</p>
				<p class="text">Nervös auf der gesprungenen Unterlippe kauend presste sich Nasir ad Din gegen das stinkende Wrack eines ausgebrannten PKWs. Hinter dem Steuer und auf dem Beifahrersitz waren die verkohlten Insassen mit den Überresten des Fahrzeuges kauterisiert. Trotz des beißenden Gestankes hatten sich schon unzählige Fliegen auf den entstellten Leichen niedergelassen.</p>
				<p class="text">'Habe ich ihn erwischt? Ist er zu Boden gegangen? Vielleicht hat die Kugel seinen Brustkorb durchschlagen und er liegt nun hinter dem Schulgebäude und erstickt langsam an seinem eigenen Blut. Nein ... Das kann ich nicht mit Sicherheit wissen. Ich muss nachsehen. Vor mir sind zweihundert Meter freie Fläche ... Zweihundert Meter, um gesehen zu werden.</p>
				<p class="text">`` Merda!`` klare Schweißperlen schimmerten wie kleine Kristalle auf der Stirn des Söldners. Der Schütze hatte ihn knapp verfehlt. Scheiß knapp.Erleichtert stellte er jedoch fest, dass es sich dabei um einen Amateur handeln musste. Ein ausgebildeter Soldat Saddams hatte ihn auf so kurze Distanz kinderleicht aus dem Leben gehoben. Er brauchte einen Plan und zwar schnell!</p>
				<p class="text">Mit fahrigen Händen sucht er seine Koppel nach den verbliebenen Magazinen ab. Leer. Leer. Leer ... Verdammt, auch leer. Dann, mit einem erleichterten Laut ertastet er die spitze, längliche Form von Patronen - nur um einen Augenblick später lautlos zu fluchen. Gewehrmunition. Sein Gewehr hat er während der überstürzten Flucht verloren! Ihm blebt nur die Pistole.</p>
				<p class="text">Besser das Gewehr als das Leben zu verlieren, dachte er mit grimmiger Ironie des Kriegers der Gegenwart. Obwohl an diesem Gott verlassenen Ort das Gewehr zu fünfzig Prozent Leben bedeutet. Also fünfzig Prozent die ihm noch blieben. Entschlossen hob er einen faustgroßen Mauerstein auf und warf ihn ohne zu Zögern mit aller Wucht auf die Straße hinaus.</p>
				<p class="text">Genau in dem Moment, in dem Nasir in die Knie gegangen und den ersten Meter hinter dem schützenden Autowrack hervor gekrochen war, landete vielleicht 20 Meter vor ihm ein Gegenstand auf dem Straßenresten. 'Das muss eine Handgranate sein!' Nasir verstecke den Kopf unter seinen Armen und hielt die Luft an.</p>
				<p class="text">Nelo zählte im Kopf bis drei und sprintete los. Er umrundete die zerfetzte Schule an der Hinterseite. Der seichte Plan, einer Flankierung könne aufgehen, wenn die alte Dirne Fortuna nur ein wenig die Beine für ihn breit machen würde. Vor ihm eröffnete sich ein schmales Gässchen. Einheimische waren nicht zu sehen. Ohne zu zögern hastete er los. Die Waffe im Anschlag.</p>
				<p class="text">'Das war keine Granate.' Vorsichtig blickte Nasir unter seinen Armen durch und sah vor sich nur Steine. Kein Metall, keine die Luft zerschneidende Metallsplitter und kein Explosionsfeuer. Eine Fluch ausstoßend zerrte er das Gewehr, auf das er sich geworfen hatte, - 'Hoffendlich ist sein Lauf nicht verbogen' - hervor und zielte blind vor sich, in die Wüste. Irgendwo rannten Schritte. Kamen sie näher?</p>
				<p class="text">Nelo nahm den Kopf zwischen die gespannten Schultern mit der söldnerischen Agilität eines Pumas wuchtete er seinen Körper über eine brusthohe Mauer deren sonnengebackene Substanz unter seinem Gewicht dahinbröckelnde. Standsicher auf beiden Beinen aufkommend, zielte er auf den ersten Besten potentiellen Feind. Ein alter Bauer, der am Boden kauerte.</p>
				<p class="text">Ein kurzes Zucken mit dem Finger, das war alles. Man musste sich erst daran gewöhnen, aber eo hatte schon längst keine Probleme mehr, Menschenleben auszulöschen. Der Körper des Bauern zuckte ein paar Mal als ihn die Projektile trafen. Nicht mehr. &quot;Verdammt! Der lag schon tot da!' durch fuhr es Nelo. Und dafür hatte er seine Posizion verraten?</p>
				<p class="text">Nasir riss unter brausendem Adrenalinsturm die Waffe hoch und zielte wild zitternd um sich herum. Die Schüsse prallten wie metallener Donner an den brüchigen Häuserfronten ab nur um blechern in seinen Ohren zu verhallen. Mit aufkeimenden Schrecken nahm er ein verräterisches Funkeln im Augenwinkel war. Einige Meter hinter ihm lag jemand, zusammengekauert im Schutt.</p>
				<p class="text">Noch bevor Nasir abdrücken konnte war Nelo aus der Hocke hochgesprungen und hatte die Waffe in den Anschlag gerissen. Durch das Reflexvisier sah er geradewegs in die Mündung einer AK 47.<br />Der Iraki schrie für Nelo unverständliche Worte, die in der Schuttebene verhallten.<br />Nasir verstand keines der Wörter, die ihm sein Gegner zurück rief.<br />Die Zeigefinger beider Männer drückten zitternd gegen den Abzug ihrer Waffen.</p>
				<p class="text">Der Hammer eines Gottes krachte donnernd gegen Nelo während die gleißende Lanze eines Teufels Nazirs Oberschenkel durchbohrte. Unter dem marschierenden Rattern der AK gingen beide Kombatanten zu Boden. `` Scheiße...`` kam es knirschend zwischen Nelos Zähnen hervor. Eine kleine Rauchsäule stieg glimmend aus der Mitte seiner Brut empor.</p>
				<p class="text">'Habe ich ihn getroffen. Habe ich?' Immer wieder diesen Gedanken in seinem Kopf betend, lag Nasir auf dem Bauch, das Gesicht gegen zertrümmerte Steine gepresst und wartete jeden Augenblick auf den Schuss seines Feindes, der ihn von oben in den Rücken oder Hinterkopf traf.<br />Den glühenden Lauf der Kalaschnikow, der ihm ein Loch in die Wange brannte, bemerkte er in seinem Adrenalinrausch nicht.</p>
				<p class="text">Ebenso nicht bemerkte er den rot sprudelnden Blutstrom der ihm aus der Innenseite des Oberschenkels schoss. Von Sekunde zu Sekunde begann sein Bewusstsein mehr und mehr einzutrüben bis er nur noch schwarze und rote Kreise vor seinen Augen herumtanzten. Laut gurgelnd übergab er sich und verfing sich in einem Netz aus Finsternis, das ihn von allen Seiten einwob.</p>
				<p class="text">Nelos Beine hielten dem Gewicht seines Körpers nicht mehr stand. Sie gaben nach, er sackte in die Knie und bemerkte den Schmerz, der aus weiter Ferne seinen Körper durchzuckte, als die Beine auf dem Asphalt aufschlugen. Nelos trüb gewordener Blick warf einen letzten Blick auf die Landschaft vor sich:</p>
				<p class="text">Der warme Wüstenwind trug staubige Schlieren schemenhaft über die erstorbene Stadt während der Söldner seine letzten Atemzüge wie ein blutiges Miasma aus sich presste. Der Bauer wagte es nicht sich zu Bewegen. Er war gelähmt zwischen Schock und Schmerz . Er wusste dass der Sieg immer ein teurer war und verfluchte den Krieg.</p>
			]]></content:encoded>
		</item>
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			<title>Der Tot dieser Seite</title>
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			<pubDate>Sat, 14 May 2011 19:14:58 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Kötermann und Köterfrau ergötzen sich and er Vergänglichkeit eines Projekts</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">Kötermann, sabbernd mit gierigen Fängen knurrend schnuppert an der verwesenden Leiche.<br />Köterfrau heult zufrieden in die kühle der tiefschwarzen Nacht.<br />Der Kadaver maden durchzogen vor sich hin schimmelnd trägt ein weißes T-Shirt darauf prangt in kompostiert grünen Lettern das neologistische Wort...<br />Geteilte Geschichte</p>
			]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title>Liebe</title>
			<link>http://www.splitstory.com/stories/jemlfm-die-sache-mit-der-liebe/nodes/fo6u6l</link>
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			<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 19:35:55 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Wer kennt sie?</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">Sie ist nicht existenziell. <br />Findet sich - nicht. <br />Selten reell.<br />Hat kein Gesicht.<br />Vergeht oft schnell.<br />Hat selten Gewicht.</p>
			]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title>Enttarnt</title>
			<link>http://www.splitstory.com/stories/lqphrx-gegen-nazis-sein/nodes/ns4zop</link>
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			<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 19:17:08 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Wie sich Ausländer- also Menschenfeindlichkeit enttarnt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">Wer oder was ist ein Nazi? <br />Das ist glaube ich mal hauptsächlich die Frage dabei. Wir in unserem Alter sollten uns keine Sorgen mehr darum machen dürfen, wie es unseren Kindern und Enkelkindern einmal gehen wird? <br />Wenn du alles aufzählst, was du in Deutschland für Verbesserungswürdig hältst, dann wirst du sehr schnell an die Grenzen deines Wortschatzes stoßen, um deine Sätze so umzuformulieren, dass man dich nicht für einen Nazi halten wird. <br />Alleine schon bestimmte Themen zu erwähnen, wären ein Grund dafür.<br />Nazi ist ein Sammelbegriff, der uns Deutschen im allgemeinen anhaftet.	Er wird vorrangig von denen verwendet, die wir bei uns aufgenommen und mit der Milchflasche aufgezogen haben.<br />Aber dieses Forum ist dafür da, Geschichten zu schreiben, willst du darüber eine Geschichte verfassen?</p>
				<p class="text">Mit der Milchflasche aufgezogen? Wie bist du denn drauf? Verklausulierte Sprüche und um drei Ecken herum formulierte Fremdenfeindlichkeit sowie der Pseudo-Name 'rudolfhell' lassen mich Böses ahnen.<br />Ich hoffe doch sehr damit falsch zu liegen!</p>
				<p class="text">Warum ahnst du Böses bei meinem Namen? Sollte ich mich für meinen Nahmen schämen?<br />Das ist genau das was ich meine und ich traue mir sogar zu sagen dass ich Deutscher bin. Wenn du damit ein Problem hast, so ist das deine Sache. Aber ich sehe es dir nach wenn du meinen Eintrag missverstanden hast und genauso reagierst wie ich es von einem Deutschfeindlichen erwarte, den wir mit der Michflasche groß gezogen haben. Ich hoffe dass bei dir jetzt der Groschen gefallen ist. Und nochmals zu deiner Info, ich habe nichts gegen Ausländer, die sich wie normale Menschen benehmen.</p>
				<p class="text">Wenn dein Name Rudolf Hell ist, ist ja alles in Ordnung. Ich beschäftige mich allerdings seit geraumer Zeit mit dem unsäglichen 'Rechten Sumpf' in unserem Land; und so weiß ich nun Mal, wie gerne eine Name Rudolf Hess verschleiert als Pseudonym im Netz eingefügt wird.<br /><br />Und was deine Gesinnung angeht: ... ich habe nichts gegen Ausländer, die sich wie normale Menschen benehmen. <br />Wer solche Sprüche von sich gibt, enttarnt sich.<br /><br />Schade um deinen Beitrag, den du dir - mit Verlaub - an die Backe kleben kannst.</p>
				<p class="text">Es tut mir Leid, aber das hier ist mir zu blöd, Geisterjäger.</p>
				<p class="text">Höre deine Reden, denke nach und lebe dann anders!<br /><br />H.P.Barkam</p>
			]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title>Prost</title>
			<link>http://www.splitstory.com/stories/5jb676-jugend-trinkt-weniger/nodes/11ygio</link>
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			<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 10:03:11 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Gründe, die das Trinken zwingend machen, oder wie ich mich selbst fertig machen kann.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">Meiner Meinung nach trinkt die Jugend zu wenig Alkohol. Nüchtern hält man es da draußen ja auch kaum noch aus. Und die Medien, die in ihren Nachmittagsreportagen sich dann über diesen Umstand mokieren, verschwiegen, dass sie selbst ein Teil des Problems sind – wenn ich mir das Fernsehprogramm der Privatsender ansehe, scheint die Flucht in den Alkohol eine gute Option. Oder die Schlagzeilen von Deutschlands größter Boulevardzeitung.<br />Daher stehe ich auch Gesetzesvorschlägen, wie dem „Kein Alkoholverkauf nach 22 Uhr“ ablehnend gegen und propagiere den freien Alkoholausschank für alle. Eine Nation in einem permanenten Rausch und im ewigen Glück. Weniger Menschen, die das Rentenalter erreichen, keine Überalterung der Gesellschaft – die Möglichkeiten scheinen endlos. Gut, die Steuerreinnahmen würden sinken, aber dass könnte man durch den legalen Verkauf von anderen Drogen (Alkohol ist ja nur eine Einstiegsdroge) kompensieren. <br />Und wer nicht mitmachen will, soll es auch nicht. Sie oder er weiß ja nicht, was ihr oder ihm entgeht …</p>
				<p class="text">Als bekennender trockener Alkoholiker kann ich dir da nur voll und ganz zustimmen. Gleichzeitig mache ich aber darauf aufmerksam, dass du deine Gedanken konsequent weiterentwickeln musst. Natürlich nur solange du noch dazu in der Lage bist. Aus meiner bescheidenen Karriere als Trinker weiß ich nämlich, dass sich das Saufen glücklicherweise auf die eigene Leistungsfähigkeit im Beruf auswirkt, und man unweigerlich irgendwann seinen Job verliert. Somit ist ein weiteres erstrebenswertes Ziel erreicht, zumal man endlich nicht mehr gepflegte Drinks zu sich nehmen braucht, sondern sich mit billigem Rotwein und Aldi/Schlecker etc. Wodka abfüllen darf, was ja dem echten Trinker wiederum Freude pur ist. Auch wenn ich dem dummerweise zuvorgekommen bin und aufgehört habe zu trinken, bevor ich diese erstrebenswerte Level erreicht habe, habe ich doch viele lustige Schicksale diesbezüglich beobachten dürfen. Was mit das schönste überhaupt ist, außer dass man mit der Zeit nur noch das Saufen im Sinn hat, ist der Verlust sämtlicher Freunde, mit denen man doch so herrliche Saufsessionen hatte. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sind die nämlich plötzlich aus dem doch so wohltuenden Säuferleben verschwunden. Und, dass ist dann noch erfreulicher, verpisst sich auch noch die Schlampe von Ehefrau oder Freundin, weil man seine Sprache ein wenig salopper handhabt - häufig so schön lustig nuschelig unverständlich - und ihr wegen ihrer ständigen Nörgelei auch schon mal eine gescheuert hat. Was allerdings extrem positiv zu betrachten ist, ist die Tatsache der schnell einsetzenden Impotenz, endlich braucht man die blöde Fotze nicht mehr bedienen, und der Verlust des Fähigkeit klar zu denken erspart einem verantwortlich für sein oder anderer Leben zu sein. Und somit ist man in nur wenigen Jahren in der überglücklichen Lage, Tag für Tag - man hat ja viel Zeit - stumpf in die dämliche Glotze zu starren, mit zittrigen Fingern billigen Fusel zu schlürfen und sich und die Welt und überhaupt nichts mehr zu verstehen, und damit seinem Selbstmitleid weinend und sabbernd zu frönen. Prost!</p>
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			<title>Nichts</title>
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			<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 14:19:56 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Im Nichts</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">Nichts<br /><br />Es ist plötzlich finster. Nicht dunkel, so mit etwas sehen, nein finster. Absolut kein Licht. Du hältst die Luft an und hörst? ... Nichts scheint in der Nähe zu sein; auch nicht in der Ferne. Absolute Stille in absoluter Finsternis. Erste Angst ist in dir; und draußen? Nichts. Vorsichtig streckst du deine Hände aus. Nichts. Du stehst auf und versuchst dich vorwärts zu tasten. Wo nichts zu tasten ist, ist nichts. Panik ersetzt die verhaltene Angst. Schritte, deine, sind keine. Wieso steh ich, wenn es nichts gibt? fragst du dich. Frag dich lieber, ob du stehst. Verwirrung ersetzt die Panik. Du wünscht dich an einen anderen Ort. Was ist ein Ort? Schon vergessen? Etwas das ist, und sei es in deinem Kopf. Wo ist mein Kopf? Schlimmer, wo bin ich? Bin ich? Sonst könnte ich nicht denken. Gehört zum Denken sein? Du versuchst dich zu zwicken; Körper zu spüren. Nichts da. Du hast doch gerade eben noch deine Arme ausgestreckt; hast du? Der Irrsinn klopft an. Wo, sag mir, wo er anklopft, da will ich auch sein, bittest du? Wen?<br />Und wenn ich jetzt nie mehr aufwache? Wovon?</p>
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			<title>Alles Blödsinn</title>
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			<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 10:40:31 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Sucht verliert sich niemals durch Zwang, sondern ausschließlich durch Einsicht und Wille.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">Und so kannst du oder von mir auch noch jemand Anderes Seite um Seite herumfaseln, ohne ein Ergebnis zu erzielen.<br /><br />Du kannst aber auch jetzt, und ich meine jetzt, auf der Stelle, deine Zigaretten, Pfeifen, Tabake, Aschenbecher und sonstigen Scheißdreck in eine Tüte stopfen, dass Ganze nach Draußen und in die Mülltonne schmeissen und laut denken: Das war's, ich rauche nicht mehr.<br /><br />Funktioniert nicht? Doch, habe ich auch so gemacht.<br /><br />Das Ergebnis wird sein: Deine Familie und Sonstwer werden dich die nächsten Wochen anflehen wieder zu rauchen, weil du unerträglich bist. Du wirst vom Rauchen träumen und was weiß ich alles. Aber du wirst nicht mehr rauchen.<br />Und dann, irgendwann nach langer Zeit, wirst du sagen: Als ich noch geraucht habe.<br /><br />Und wenn du dass so nicht willst, dann willst du gar nicht aufhören. Dann höre auf dich selbst zu belügen, du Weichei und kotze dein Selbstmitleid und den Schleim weiterhin jeden Morgen in den Ausguss.</p>
			]]></content:encoded>
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			<title>Luna/Tic</title>
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			<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 17:53:19 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Ein kurzer Schwenk in das Elend der Schlaflosigkeit</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">In den letzten Tagen habe ich viel... ja was denn? Gelesen. Müde Augen gegen die Müdigkeit. Scheiße! Dann Schnee geschaufelt. Kam gut an bei den Nachbarn; so um 5 Uhr.<br />Eine Woche gereist, im Eis. Haha! <br />Weiter so.</p>
				<p class="text">Zum billigsten Preis die feinsten der edelsten Rubine.<br />Krächzt das hager, blasse Gespenst mich an. Vier Uhr Morgens. Hab viel gelesen, kann mich nicht an die Zeilen erinnern, nicht mal wo ich die verdammten Bücher hingelegt habe.<br />Werd heute zum Doc gehen, müssen.<br />Oder ins nächste Bordell.</p>
				<p class="text image"><img src="/data/images/8/858gp1_1292999352_300_g.jpg" alt="" class="image" /></p>
				<p class="text">Trinken brachte erst die Seeligkeit, dann den Schlaf. Zwei, maximal drei Stunden.<br />Nicht mehr rauchen, brachte Albträume. <br />Nicht mehr trinken, produzierte solche Bilder im Kopf. Aber nur eine Zeitlang. Dann kam die Ruhe. In mir selbst.<br /><br />Rezept: Früh aufstehen und arbeiten; wobei Arbeiten der eigenen Definition unterliegt. Kein Alkohol. kein Tabak, ein Betthupferl und, jetzt kommt's: zum müde werden Elizabeth George oder ähnlich Langweiliges.</p>
				<p class="text">&gt;&gt;Guten Morgen.&lt;&lt; flüstern die zartrosa belegten Lippen der Prostituierten in meinen Lauscher.<br />Obwohl gerade erst erwacht fühl ich mich schon Top .On the Top . Super Oben Auf.<br />&gt;&gt; Trinken sie täglich Alkohol?&lt;&lt; <br />&gt;&gt; Na hör Mal fürn ne Hure bist du aber ganz schön neugierig?&lt;&lt; <br />Irgendwie angepisst als hätte ich ihr vor die Beine gespuckt sieht sie mich über den Rand der dünnen Brille an.<br />&gt;&gt; Könnten sie die Ordination bitte verlassen!&lt;&lt; der Doc zieht mich fordernd an der Schulter hoch.<br />&gt;&gt; Und kommen sie erst wieder wenn sie nüchtern sind. &lt;&lt; fügt er bedrohlich knurrend zurück.<br />Scheiße, scheiße bin ich nicht eben noch im Rotlicht... falscher Film.<br />Kein Alkohol, Kein Tabak!</p>
				<p class="text">Wenn der Doc nicht mehr fragt: <br />&quot;Trinken Sie täglich Alkohol? <br />sondern:<br />&quot;Wie viel Alkohol trinken Sie täglich?&quot;<br />dann verwischen sich des Säufers Ängste mit den Übeln der Insomnie.<br />Von hier an wird es richtig lustig.</p>
				<p class="text">&gt;&gt;Yeah Right Baby! Ich kann die ganze Nacht. &lt;&lt;Bedrohlich glüht die Zigarre in meinem rechten Mundwinkel und ich schiele zu der Kellnerin und ihrer Doppelgängerin hinauf.<br />&gt;&gt; Es ist fünf Uhr.&lt;&lt; kommt es monoton aus ihrem mechanischem Kiefer. <br />Fragend hebt sich meine Augenbraue, gleich einem sedierten Elefantenjungen. Will etwas sagen doch die Artikulation gestaltet sich etwas schwerer als erwartet.<br />&gt;&gt; Es ist fünf Uhr.&lt;&lt;<br />&gt;&gt; Shit , Shit , SHIT!&lt;&lt; Lehnstuhl nach vorne.<br />Warum bin ich nicht im Bett. Habe ich geschlafen, Das war doch ein Traum? Ich wünschte mir er wäre es. <br />Hastig springe ich auf und stehe bis zu den Knöcheln in etwas kaltem, flüssigem...<br />Woher verdammt?</p>
				<p class="text">Ich habe gepinkelt! Einfach so; von der Bettkante aus. War's ein feuchter Traum? Eher nicht. Wäre ein anderes Resultat. <br />Protest? Vors Bett pinkeln aus Protest? <br />Ich sehe zu ihr hinüber. Der jetzt gar nicht mehr so mechanisch wirkende Kiefer zuckt leicht; eindeutig spöttelnd. In diesem Augenblick könnte ich sie... Besser nicht weiter drüber nachdenken. <br />Laminat hat auch seine Vorteile, denke ich, als ich die Pfütze mit ihrem Handtuch wegwische. ein bisschen Strafe muss sein. Das Handtuch zurück an den Halter im Bad zu hängen, traue ich mich dann doch nicht. Der Wäschekorb ist ganz schon voll. Hauptsächlich lacht mich die Babywäsche an.<br />Natürlich, wie auf Kommando, plärrt in diesem Moment das Kleine los. Ich gehe zurück ins Schlafzimmer und wecke sie, damit sie sie das Kind stillt.<br />Während sie auf fürsorgliche Mutter macht, lege ich mich zurück in mein Bettdrittel. <br />&quot;Schläfst du?&quot;<br />Ich denke nicht daran zu reagieren. Wie blöd kann Frau eigentlich sein? Wer hat sie wohl gerade noch geweckt? <br />Ob ich dem Kind demnächst die Flasche geben darf, wenn sie nicht mehr stillt? Nachts bestimmt, damit sie endlich auch mal Schlaf bekommt.<br />&quot;Er schläft wie ein Murmeltier, während ich jede Nacht mehrmals raus muss, um das Kleine zu stillen.&quot; Zu solchen Sprüchen sage ich schon lange nichts mehr, fresse sie lieber tief in mich hinein.</p>
				<p class="text">Dunkle Untiefen sind das, in denen ich diese Bagatellen von Sprüchen zermahlen hinunterwürge. Eine brodelnde alles verschlingende Finsternis, die sich dysphorisch pochend, wie ein stampfender Wilder beim Ritualstanz ausbreitet. Ich sehne mich nach dieser entrischen Endzeit. Ich sehne mich so sehr nach dem Schlummer welcher tödlich dort lauert um dem Leben auf seine Weise für einige Stunden den Gar auszumachen . Verstehst du den nicht Weib, dass sich diese mordende, randalierende Horde von beißenden Ameisen, gleich einem Heer aus Hunen durch mein Hirn arbeitet um nichts zu hinterlassen als Unruhe und Chaos.<br />Ich bring euch um ihr Fotzen. Bring das Kind um. Bring das Weib um . Bring euch alle um.<br />&gt;&gt; Schatz schläfst du etwa noch immer ?&lt;&lt;<br />Langsam mit der tödlichen Gewissheit eines Scharfschützen nach dem Plattschuss drehe ich mich herum und starre sie aus meinen Blut geschwängerten Augen an.<br />&gt;&gt; Nein.&lt;&lt; sage ich.</p>
				<p class="text image"><img src="/data/images/l/ly1iua_1293744669_300_g.jpg" alt="" class="image" /></p>
				<p class="text">&gt;&gt; Und hast du sie erledigt?&lt;&lt; zwinkert mich Mirko aufmunternd an.<br />Ich ziehe eine Schnutte da ich trotz finsteren Zügen ein Lächeln nicht verbergen kann.<br />&gt;&gt; Klar , du Idiot, darum sitz ich hier mit dir im park und unterhalte mich munter, fröhlich über die wahrscheinlich härteste Zeit meines Lebens.&lt;&lt; <br />Mirko nickt zustimmend nimmt einen genüsslichen Schluck aus seinem Multisaft und sieht zufrieden der Sonne entgegen. <br />&gt;&gt; Ich muss dann.&lt;&lt; Vorsichtig richte ich mein Kleid zurecht, öffne den Schminkspiegel und erneuere die sanfte Schicht Rouge auf meinen Wangen. <br />Mit einer inneren Zufriedenheit bemerke ich das die kurzen Bartstoppeln so kaum mehr zu sehen sind. <br />&gt;&gt; Ich war geheilt!&lt;&lt;</p>
			]]></content:encoded>
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			<title>Engelchen</title>
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			<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 18:41:43 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Timothy wartet vor der Tür des Restaurants auf Theresa.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">Timothy wartete vor der Tür des Restaurants. Es war fünf Minuten vor 8 p.m. als Theresa vor Timothy erschien. Mit ihrer Erscheinung trat das Bewundernde in Timothys Gesichtsausdruck zutage. So sah er Theresa das erste Mal. Sie erinnerte ihn an die Engelbildchen der katholischen Kirche. Seine Phantasie beflügelte ihn zu einem: »Hallo mein rotes Engelchen, darf ich ihnen gestehen, dass sie heute umwerfend aussehen.«<br />»Mein lieber Nadelstreifenprinz, ihr als die Verkörperung der Männlichkeit die ich begehre, umschließet mich mit euren Armen und lasset mich nie wieder los!« Da nahm er sein rotes Engelchen wie befohlen in den Arm und lies es die Stärke seiner Männlichkeit spüren. Voller Hingabe schmiegte sie ihren Körper an den seinigen und fühlte sich leicht wie von einer Wolke getragen. Dem folgte ein die Besinnung raubender, inniger Kuss, der die der Lust gehorchenden Körper zu einem neuen Ganzen verschmelzte. Als Theresa sich von seinem Munde löste, lag ein Zauber in ihren Augen, der Timothy für immer gefangen nahm. Timothy flüsterte voller Inbrunst in ihr zartes Ohr: »Darling I hope this will never end.«<br />Theresa hauchte ihm entgegen: »Darling I will never leave you.«<br />In diesem Moment erklang irgendwo in der Ferne: »Unforgettable that’s what you are …« Timothy wurde von dieser Melodie getragen und begann mit seiner Liebsten auf dem einladenden Gehsteig zu tanzen.</p>
			]]></content:encoded>
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			<title>Love</title>
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			<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 15:44:55 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>G und F, zwei Hippies umschlungen in einer engen Umarmung. Peace, Love and Harmony. Auf meinem Rechner wird das Bild schwarz-weiß angezeigt, aber in farbig ist es eigentlich noch schöner, da sieht man auch, dass sie ein buntes Haarband trägt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text image"><img src="/data/images/q/q0yzli_1293463597_300_g.jpg" alt="" class="image" /></p>
			]]></content:encoded>
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			<title>Basisdemokratisch</title>
			<link>http://www.splitstory.com/stories/s94hmu-basisdemokratisch/nodes/28z03t</link>
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			<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 12:40:11 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Als Basisdemokrat kann ich es nicht nur den Sachverständigen überlassen über Menschliches und mehr zu reden, nein, ich sage was ich dazu denke. Diese Story ist nicht eine Aneinanderreihung von Fakten, nein, es will Sie auch unterhalten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">Wer wird gewinnen – na die, die schon immer gewonnen haben. Das heißt die bisherigen Verlierer müssen sich mehr anstrengen als bisher, da sie niemals zu den Gewinnern zählen werden. Stimmt das? Wo bleibt denn hier der Schiedsrichter? Im Sport läuft es nämlich anders. Als Mensch mit basisdemokratisch geprägtem Denken verleihe ich mir dazu auf den folgenden Seiten eine Stimme.<br />Der Drang des Menschen sein ihm angestammtes Gebiet, seine Heimat, zu verlassen, ist die Wurzel des heute von ihm als multikulturelles Dasein bezeichneten globalen Erscheinungsbildes menschlichen Zusammenlebens.<br />Welches Land kann sich heute noch ausnehmen von diesem globalen Strom von Menschen, der auf der Suche sich befindet, bevölkert zu werden bzw. bevölkert worden zu sein. Wie die Geschichtsbücher uns lehren, waren es die Zeiten als die Herrscher ihre Macht über ihre Landesgrenzen in zunehmendem Ma-ße ausdehnten und so die ersten Begegnungen fremder Kulturen einleiteten. Fast niemals fanden freundschaftliche Begegnungen statt, welche die neu entdeckten Kulturen unversehrt ließen. Ausbeutung und Unterjochung waren das Leitmotiv der Entdecker.<br />Wie seit langem schon werden auch heute noch Menschen durch Kriege, Hungersnot oder aus wirt-schaftlich begründeten Motiven aus ihrer Heimat vertrieben. In erster Linie meine ich, dass heute Äthio-pier in England, Russen in Deutschland, usw. leben. Nun sind dies nicht unbedingt Staaten die als arm gelten. Na, wer wandert schon gerne in ein Land aus, in dem Hunger und allgemeine Not herrschen.<br />Doch es gibt nicht nur Beispiele für ein demokratisches Miteinander verschiedener Bevölkerungsgruppen die in einem Staat leben wollen. In Jugoslawien kam es zum Zusammenbruch des staatlichen Systems, dem Zerfall des einstigen Staatsvolkes, begleitet von Bürgerkriegen und Ausschreitungen gegen Minderheiten.<br />Wenn Misswirtschaft und Politik mit kriegerischen Mitteln ein Gefälle an Lebensstandard und Sicherheits-gefühl entstehen lassen, im Vergleich zu anderen Nationen, dann entwickeln die Menschen Fluchtgedanken um aus ihrer Situation auszubrechen. Sie machen sich auf, um auf eigene Faust oder mit Hilfe von karitativen Organisationen in ein sicheres Land zu gelangen, um dort ihr Glück zu versuchen.<br />Die karitativen Organisationen versuchen mit Hilfe ihrer Beziehungen, Geldspenden und Beratung das situative Gefälle zwischen den reichen und den armen Ländern zu verringern. Ich halte diese auf Länder bezogene, pauschale Beurteilung für falsch. Ich möchte hier die Länder im Süden, in denen Hungersnot und Seuchenchaos herrscht, ausklammern. Das Gegenteil trifft zu, denn bezogen auf die Einwohner gibt es im Norden ein größeres Arm- und Reich-Gefälle als im Süden. Der Einwohner in Sibirien, der seit Monaten auf seinen Lohn wartet und am Existenzminimum lebt, ist vom System des „Nordens“ sicherlich genauso entzückt wie der arme Einwohner im „Süden“. Als einer unter vielen, die gerade genug zum Leben haben, hat man im „Süden“ weniger Neid und Versagensängste als im „Norden“, in dem es viel gravierendere Unterschiede gibt.<br />Übrigens finde ich es sehr gut, die Länder des „Südens“ an einen fairen Geld-Waren-Austausch, also dem Handel, zu binden. Damit ist gesichert, dass die Erlöse aus dem Verkauf der Waren in die richtigen Taschen gelangen. Der Ausdruck „fair trade“ oder „fairer Handel“ ist heute ein weit verbreiterter. Mit dem Geld-Waren-Austausch klinkt sich der Warenerzeuger aber in das internationale Währungssystem ein. Ist die Währung seines Landes eine „harte“, dann macht er mit seinen Waren ein wirklich gutes Geschäft. Wenn seine Landeswährung jedoch „weich“ ist, was meistens zutrifft, dann stellt er fest, dass beim Einkaufen von Waren aus dem Norden, er schlecht gestellt ist. Die Umrechnungswerte zwischen den Währungen zeigen, welche Währung die „härteste“ ist und wo die Verlierer des Vergleichs sind. Über die Verlierer freuen sich die Urlauber aus den Ländern mit harter Währung besonders. Denn dort ist das „Urlaub machen“ besonders günstig. Im Gegenzug dazu freuen sich die Verlierer wiederum über die Einnahmen der Touristen. Schließlich helfen sie die Bilanz zu verbessern.<br />Mit der wirtschaftlichen Verflechtung werden die Nord-Probleme zu Süd-Problemen. Für die, die darin gefangen sind, ist es ein globales Rennen. Und wie in jedem Rennen, stellt sich auch hier die Frage: Wer wird gewinnen.<br />Wenn das multiassoziierende wirtschaftliche Selbstverständnis in jedem Kopf ein zuhause findet, dann können global notwendige Veränderungen zur Rettung unserer Zukunft, also nicht nur ihrer, auf diesem Planeten unternommen werden. Unter diesem Aspekt sehe ich es als globale Aufgabe der Landwirtschaft die Versorgung der Weltbevölkerung zu garantieren. Ich fordere von den reichen Staaten daher den Butterberg für Äthiopien.<br />Eines der größten Geschäftskonglomerate hat sich um die allseits benötigte Energie gebildet. Ein Geschäft mit dem sehr viel Geld verdient wird, weil die staatlichen Verantwortlichen und ihre Völker nicht in der Lage sind, den Ursachen des hohen Energieverbrauchs den Boden zu entziehen. Ich spreche in ers-ter Linie von der Verschwendung von Primärenergie zu Heizzwecken. Tiere sind zwar nicht innovativer wie die Menschen, aber sie machen es anders. Sie haben in der winterlichen Wildnis ein dickes Fell oder graben sich tief in die Erde ein, um sicher über die kalte Jahreszeit zu kommen. Lagerfeuer, um die Rehe und Wildhasen versammelt waren, wurden ja bislang noch nicht beobachtet. Müssen wir uns auch einen Winterpelz zulegen? Die Gentechniker wären mit Sicherheit in der Lage unsere DNS so zu modifizieren, dass uns dieser wächst. Oder soll es vielleicht doch nur die Tablette sein, die kurzfristig einen Pelzwuchs auslöst? Schließlich will der Urlauber aus dem Norden, der im Winter in die Karibik fliegt keinen lästigen Pelz auf seiner Haut mit sich schleppen. Nun die Gentechniker haben dieses lukrative Geschäftsfeld der Energieeinsparung noch nicht entdeckt. Ist ein Innovationssprung nach dem Motto „Spar dir die Heizung und lass dir einen Pelz wachsen“ unausweichlich? Dann wäre die Armee von Ingenieuren und Forschern die dem Ziel, Geräte mit maximalem Wirkungsgrad zu bauen, seit Jahrzehnten hinterher rennt, arbeitslos. Dabei wissen sie, das natürliche Grenzen ihr Streben beschränken. Doch das ist nicht weiter schlimm, denn die Anlagen enden sowieso alle auf dem Schrotthaufen. Nun wenn die Technik gegenüber der Zeit versagt, dann muss man eben auf das zurückgreifen, was sich diesbezüglich schon bewährt hat. Ich meine damit, dass die Organisation mehr bewirken kann, als die Summe der technischen Errungenschaften. Mir schwebt eine globale Lösung vor, die alle betroffenen Länder der Welt mit einschließt. Die Welt lässt sich einteilen in Länder die über das Jahr hinweg keine Energie zum Heizen eines Haushaltes benö-tigen und solche die der Winterkälte trotzen müssen. Hätten wir die Staatsgrenzen der verschiedenen Nationen nicht, dann könnte man eine globale Verschiebung der Erdbevölkerung von Nord nach Süd vor sich nehmen. Die Rohstoffeinsparungen durch diese Idee wären enorm. Die irdischen Energievorräte könnten noch jahrhundertelang reichen. Manche wirtschaftlichen Strategen bevorzugen Kriege als einen guten Motor zur Ankurbelung der Wirtschaft. Ich halte meinen Vorschlag, die nördliche Weltkugel sehr stark zu entvölkern, für besser, als durch einen Krieg alles zerstören zu lassen und es dann wieder neu aufzubauen.<br />Mit der Öffnung Chinas zum Westen konnte man die von Seiten der chinesischen Zentralregierung „kon-trollierte“, kapitalistische Invasion und Expansion, sowie die ideologische Selbsttransformation verfolgen. Die Weltwirtschaft heißt die Chinesen willkommen im Club der Globalplayer in der Weltmeisterschaft um den besten Fernseher, das beste Auto, den schnellsten Supercomputer, usw. Ohne den Fleiß und den guten Ausbildungsstandard der Chinesen würde das ganze scheitern – so sehen das die Wirtschaftexperten. Übrigens wäre es auch sehr interessant hier über die Meinung der Chinesen zum eben erst kennen gelernten Westen zu berichten, doch leider liegt mir diese nicht vor. Nun heißt es im großen Rennen, wer hat die Mathematik am besten verstanden, wer kann aus der Physik das Beste herausholen. Vielleicht haben alle die gleiche Schule besucht, aber nicht alle haben die gleichen Ideen. Es wäre fatal, wenn dem nicht so wäre. Denn schließlich leben die Unternehmen in diesem globalen Rennen von der Überlegenheit ihrer Produktideen. Die beste Idee hat am Markt die beste Chance, sofern der Markt darauf reagiert. Die Idee als Drang des Menschen zur Perfektion? Ist in unserem Gehirn das Potential zur Schaffung einer neuen Welt vorhanden? Oder werden wir auf dem Weg dahin, wegen Nichtvermögens daran scheitern?<br />Die niedrigen Stundensätze locken eine Unzahl von westlichen Unternehmen nach China um dort zu produzieren. Der gigantische Markt von über einer Milliarde Menschen beflügelt viele Phantasien von Marketing- und Vertriebsprofis aus dem Westen. Eine Milliarde mehr Menschen die Auto fahren und ei-nen Fernseher besitzen wollen, das ist auf jeden Fall ein big business. Dass dies zur Verknappung der geförderten Rohölmengen führt, hat man kürzlich erst festgestellt. (Ich kann mir dazu das Kichern nur knapp verkneifen.) Infolge dessen ist auch der Rohölpreis angestiegen. Für die OPEC-Staaten bedeutet das natürlich auf Weite Sicht ein stetiger Geldregen in ihre Kassen.<br />Man sollte sich einfach einmal zurücklehnen und fragen, wem nützt die Konsumhomogenisierung der Weltbevölkerung. Nun ich finde die Antwort ist klar: den Unternehmen die daran verdienen. Nun solange es um die Nahrungsversorgung der Weltbevölkerung geht, bin ich auch für eine homogene Lösung im Sinne der Grundsicherung des täglichen Lebens.<br />Weniger von Schicksal und Leid geprägt ist ein in den Industrieländern gerne gesehener Auslandsaufenthalt von Mitarbeitern in Unternehmen, von Studenten sowie von Professoren. Die gesellschaftlichen Genres in denen dieses Leitmotiv (Text aus einem Volkslied: »... Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt ...«) gilt, sind vielfältig. Nun auch das Bildungssystem nimmt an diesem Rennen teil. Kann es sein, dass das Credo der Bildung lautet: Das Rennen muss sein. Oder liegt es daran, dass die Bildung keinen Ausweg daraus kennt? Die Wissenschaft überlegt sich vieles, ob sie sich damit beschäftigt, kann ich nicht sagen. Nicht zu vergessen ist der Sport, der sich diesbezüglich noch nicht aufgegeben hat. Dort wird nach wie vor daran gearbeitet, die Rekorde von gestern, heute zu schlagen. Die Zukunft wird zeigen, wo hier noch etwas zu holen ist. Auch Stars sind im Rennen und befassen sich mit dem Rennen. Weil dem so ist, begegnet es uns z.B. auch in einem Song von Frank Sinatra: »... if I can make it there I’m going to make it everywhere ...«. Wobei ich nicht pauschal behaupten möchte, dass das Lebensprinzip „sich zu behaupten“ während eines Auslandaufenthaltes gelernt wird. Es kann aber mit Sicherheit einen Teil dazu beitragen. Nun wer am Rennen teilhaben will muss fit sein.<br />Wir essen Speisen aus verschiedenen Regionen der Welt. Wir sind bemüht mehrere Sprachen zu sprechen und interessieren uns für fremde Kulturen. Was uns verbindet ist der Glaube oder Nichtglaube über die Grenzen von Staaten hinweg. Innerhalb der Staatsgrenzen leben die Menschen ein fiktives oder reales Miteinander, je nachdem, ob sie aufeinander zugehen oder nicht. Unabhängig davon fühlen sich Menschen, die in einem internationalen Konzern arbeiten, der in verschiedenen Ländern Niederlassun-gen hat, diesem Unternehmen zugehörig. Man strebt über jegliche nationale Herkunft hinweg, einem gemeinsamen Erfolg entgegen. Ein Konzern ist zwar nach außen eine Einheit, in seinem Innern kann er aber durch Mobbing zerrissen sein. Dass dieser Kampf um die begehrten Posten eine Selektion innerhalb der Besten darstellt, ergibt sich zwangsläufig. Die Schlagkraft der Führungsmannschaft im Konzern steigt dadurch ungemein. Und wenn die Führungsmannschaft trotzdem mal einen Trend in ihrer Branche ver-schläft, dann hat man ja immer noch genug Geld um einen Newcomer aufzukaufen, bevor er zum Kon-kurrenten wird. Das stärkt den Marktanteil und vor allen Dingen das Ego der Firmenleitung. Firmen-wachstum dieser Art wird nach außen hin so vermittelt, dass es für die Firma und ihre Führung ein Erfolg ist.<br />Wir stellten die Frage: Wer wird gewinnen. Solange das was sich lohnt, gibt es vieles zu berichten, wenn man einen Vergleich mit anderen in unserer Welt vornimmt. Was sich lohnt, ist beispielsweise die Herstellung von Produkten verteilt auf mindestens zwei verschiedene Länder. Die einen nennen das umweltfeindlich, andere sagen das schafft Arbeit für die Transportunternehmen. Die Wirtschaftlichkeit dieser Methode gilt nur solange der Produktionskostenvorteil über den ausländischen Billiglandproduktionsanteil erkauft wird. Die Transportkosten machen dabei nur einen geringen Prozentsatz an den Gesamtkosten aus. Wenn die Energiekosten für den Transport in der Zukunft ansteigen, dann kann sich diese Entwicklung wieder umkehren.<br />Wenn wir die Unternehmensbezogene multikulturelle Entwicklung betrachten, dann fallen mir die Aussa-gen von Visionären in den neunziger Jahren ein. Die haben vorhergesagt, dass in den westlichen Ländern in Zukunft die „Denkfabriken“ und im restlichen Teil der Welt die „Arbeitskolonien“ beheimatet sein werden. Ich sehe in diesen Visionen das ursprüngliche Abhängigkeitsverhältnis des Imperialismus wieder auferstanden. In diesem Sinne ist es keine Vision so etwas vorherzusagen, sondern es beschreibt viel-mehr die von Anfang an herrschende Zweiklassensicht aus den Anfängen der Kolonialisierung. Was für ein Gefühl muss in einem Visionär der armen Länder hochsteigen, wenn er hört, dass die zukünftige Rolle seines Landes, die einer Arbeitskolonie ist.<br />Schon immer hat die alte Welt den Führungsanspruch für sich eingenommen. Damals war es politische und künstlich geschaffene Konsumabhängigkeit. Politisch war man fremdbestimmt, die eigenen Rohstoffe beuteten fremde Unternehmen aus und Fertigwaren musste man aus der alten Welt kaufen, da es keine eigene Industrieansiedlung gab. Heute suchen die Unternehmen nach neuen Märkten um ihre Hightech-Produkte abzusetzen. Dabei stehen sie vor den politischen Ruinen der letzten Jahrhunderte, die eine Zweiklassenverteilung der Welt, infolge unterlassener weltweiter Partizipierung an den geistigen Errun-genschaften der Industrialisierung. Der Genuss des Eroberns und Ausbeutens hat sich zu lange gehalten. Die Aufholjagd der Ausgebeuteten im weltweiten Rennen kann nicht beginnen, solange sie in ein wirtschaftliches Korsett von Quotenregelungen eingesperrt sind, die ihre wirtschaftliche Gesamtsituation nicht berücksichtigen.<br />Wenn wir in die Vergangenheit reisen, dann begegnen uns verschiedene Hochkulturen auf der Zeitachse, in verschiedenen Teilen der Welt. Die Griechen und die Römer in Europa, die Inkas und die Majas in Südamerika, die Ägypter in Nordafrika, usw. Die Hochkultur bestand in Philosophie, Soziologie, Mathe-matik, Physik, Malerei, Bildhauerei, Baukunst, Agrartechniken, usw. Diese Leistungen waren der Kern, mit einer militärischen Hülle, zum Schutz und zur Expansion dieser Kultur. Multikulturelle Einflüsse gab es durch Kriegsbeute von unterworfenen Völkern. Profitiert haben davon aber immer nur die Privilegierten und die Herrschenden. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, schließlich will ich sie ja nicht langweilen mit denen die das Rennen verloren haben und bereits untergegangen sind.</p>
			]]></content:encoded>
		</item>
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			<title>Bankgeheimnis</title>
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			<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 20:20:46 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Hannes träumt von einer Beziehung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text image"><img src="/data/images/5/5eyely_1293394635_300_g.jpg" alt="" class="image" /></p>
				<p class="text">Ständig gehen leckere Frauen an mir vorbei und keine kommt auf die Idee, sich neben mich zu setzen. Dabei könnten wir dann ein wenig miteinander über Gott und die Welt plaudern und gemeinsam darüber lachen. Im Gespräch würde sie merken was für ein toller Kerl ich bin, und sie würde mich nach meiner Telefonnummer fragen. Schon bald würden wir uns wieder sehen und das wäre dann der Beginn der großartigsten Liebesbeziehung ihres Lebens. Ich würde sie auf Händen tragen und sie würde mir jeden Wunsch von den Augen ablesen können.</p>
				<p class="text image"><img src="/data/images/p/py6rxk_1293394693_300_g.jpg" alt="" class="image" /></p>
				<p class="text">„Ach Hannes!“</p>
			]]></content:encoded>
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			<title>Punk is dead is no solution</title>
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			<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 21:29:54 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Der Punk Atak und das Leben</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">&gt;&gt; Nur eine pubertäre Phase.&lt;&lt; sagt die Mutter<br />&gt;&gt; Bringt mich zum kotzen!&lt;&lt; brüllt der Vater<br />&gt;&gt; Anpassungsstörung.&lt;&lt; sagt die Schulpsychologien<br />&gt;&gt; Asoziales Stück Scheiße !&lt;&lt; brüllen die bornierten Spießbürger<br />&gt;&gt; Gottloses Schaf.&lt;&lt; heuchelt der Pfarrer.<br />&gt;&gt; Ab ins Arbeitslager!&lt;&lt; befehlt der Bulle<br />Un der Politiker? &gt;&gt; Was wohl das sind Menschen die von Freiheit reden und nicht dazu stehen!&lt;&lt;<br /><br />&gt;&gt; Ich piss euch für die Füße!&lt;&lt; predigt der Punk Atak</p>
				<p class="text">``Arbeiten das ist nichts für mich ,<br />arbeiten das lohnt sich doch nicht,<br />ich möchte frei sein, <br />keiner soll mein Herr sein,<br />Saufen, Saufen, jeden Tag nur Saufen!´´<br />singt der Punk Atak.<br />14 Loch Doc Martens, gelbe Schuhbänder, Bondage Hose , Nietenjacke, blauer Iro sauber aufgestellt, ab auf die Straße!</p>
				<p class="text">`` Lasst uns singen! Lasst uns Tanzen! Lasst uns Leben, wie die Wanzen!<br />Linkes Bein hüpft hin und her, rechtes Bein tut sich nicht schwer, und gemeinsam gehn sie von allein in das nächste Wirtshaus rein!!!``<br />pfeift der Anarchist und Punk Atak auf dem Weg zum Supermarkt.<br />Giftige Blicke von stinkenden Pensionisten.<br />Verachtende Rufe von parteiverseuchten Jugendlichen.<br />Mordrohungen von debilen Neonazis.<br />&gt;&gt; Lässt mich kalt, ich steh über euch ihr Narren!&lt;&lt; lächelt der Punk Atak mit erhobenem Mittelfinger und fügt hinzu. &gt;&gt; Ewig dem Programm ergeben am Ende in den Arsch getreten ihr Pfeifen.&lt;&lt;</p>
				<p class="text">&gt;&gt; Spießerschweine, Bürgerwehr machen dir das Leben schwer, brichst du einmal das Gesetz, Schlägertrupps auf dich gehetzt, wähle jetzt den selben Weg weil, weils so nicht weitergeht!&lt;&lt; dröhnt der Punkrock aus der Musikbox. Zehn Punks minderjährig aber der Meinung alles gesehen zu haben teilen sich ein Lager aus Schlafsäcken, isomatten und Lumpen , gemeinsam mit ihren Hunden und der Krätzmilbe , höchstpersönlich. Ein Haus besetzten, dass is schon was, denken sie so bei sich und knallen die Bierdosen aneinander aus denen der Schaum verlockend hoch spritzt.</p>
				<p class="text">Haus besetzen ist gefährlich. Da ist man plötzlich Familie, mit Planung des Lebens. Oder wird Familie gesucht. Hunde gleich Treue. Wo ist der Punk? Bunte Haare? Na und! Machen die Menschen seit ewigen Zeiten. Betteln ist Punk? Also wirklich! Streiken vorm Fabriktor in einem totalitärem Staat: Das ist Punk. Jetzt aktuell: Friedens-Nobelpreis für einen Chinesen, der Unfrieden stiftet. Der letzte Preisträger, ein Kriege führender Präsident; ein Punker erster Güte. Also: Punk ist elitär, eitel und verlogen oder?</p>
				<p class="text">und sich mit den Homosexuellen in Belgrad solidarisieren das is Punk, und für streikende Minenarbeiter Fonds einrichten das is Punk, und so weiter und so weiter, eine ewige Logorrhoe des Deutschlehrers überfloss Atak wie eine Lawine aus Dünnschiss, Wut kochte in ihm. Wut auf sich, dass er versucht hatte einen Tag in der Schule zu verbringen. Atak war kein kommerzieller Freizeitpunk, ihm lag Punk im Blut. Klar war das Punk nicht beim saufen geschmiedet wurde und die besten Punkbands wahrscheinlich ihr Blut im roten Osten Deutschlands am meisten verspritzt hatten. Fakt war, wen interressierte das? Höchstens schmutzige Politpunks, die Crass-Nachfolger. Das waren kein Punks, höchstens Linke. Politik musste raus aus Punk, spaltete die Szene, hatte seiner Zeit die Skinheads von Arbeitsklassepunkrocken zu hirnamputierten Rechtsextremen umerzogen. Ein keimender Brechreiz stieg in Atak auf. Politpunks waren Hippies. Die konnte er nicht leiden! Mit ihren Drogen hatten sie der Szene genug geschadet!<br /> Chaos-Punk, das war schon eher was. <br />Ataks Hirn unterzog sich einem massiven Gedankensturm... Wieso war ich Punk...? Wegen der ganzen Ungerechtigkeit dieser Erde sicher nicht....<br />Weil ihm die hedonistische Demokratengesellsschaft auf die Nüsse ging... Eher nicht? Verdammt ganz klare Sache ! Punkrock thats what it´s about, Punkrock, Punkrock gonna scream and shout! <br />Die Musik war es was in zu dem gemacht hatte, was er war....<br />Mit einer aufkeimenden Begeisterung schrieb er einen prächtigen Satz auf seinen Schulbank und verließ ohne weitere Verzögerung das Bildungs-KZ.<br />Ahmadinedschad 4 World Leader = Punk!</p>
				<p class="text">&gt;&gt;Es geht um Musik! den Musik is Trumpf im Leben sie wird es immer geben, sie ist das Schönste was es gibt auf der Welt!&lt;&lt;<br />Singt Atak leise vor sich hin am Weg Richtung Donau.<br /><br />Im Walkman dröhnt der Punkrock volle Pulle!<br /><br />``Ich krieg, stress, hör, ich Jazz <br />Ich werd, mager, hör, ich Schlager <br />Ich sag, stop, hör, ich Pop <br />Ich hab, keinen Bock, auf Hardrock .<br />Ich will Punk, ich will Pogo, <br />Ich will saufen und Anarchie! ``</p>
				<p class="text">Im hohen Bogen fliegt die Kunststoffflasche von Aldi an das Verbotsschild: Baden verboten. Der letzte Schluck Bier, sinnlos verschleudert, sickert durch den Riss der aufgeplatzten Pulle. <br />&quot;Hauchst dein Leben aus, du Flasche?&quot; schreit er und gibt dem auf dem Boden gelandeten Plastik einen Tritt. <br />&quot;So schnell werdet ihr mich nicht los&quot;, brüllt es augenblicklich zurück. <br />&quot;Was ist los?&quot; kreischt eine Frauenstimme, dass es Atak durch Mark und Bein geht. Wo, verdammt, bin ich denn nu gelandet? denkt er und versucht das Verbotsschild von der Stange zu reißen.</p>
				<p class="text">&gt;&gt; Aufwiedersehen Verbot!&lt;&lt; knallt das verbeulte Schild gegen die Seitentür eines alten Mercedes.<br />Ataks Pupillen umgeben von zugeschweissten, blau unterlegten Augenbestandteilen weiten sich.<br />... Comin outta Winebar rich Scumbag in a bowler, you take his money and trash his Roller, stinking rich Parasite flaunts his wealth, while you livin on the pavement in hunger and ill health...<br />&gt;&gt; Deggsy du Mistkerl , verdammt klare Ansage.&lt;&lt; Lispelt der Straßenpunk. Die Gummisohlen der Martens gegen die Motorhaube stemmend, entfernt er mit der chirurgischen Grazie des Lumpenproletariers den Mercedesstern des Rentnerschlittens.</p>
				<p class="text">&gt;&gt; Große Hoffnung, Großes Ziel du bist der Clown in diesem Spiel!&lt;&lt; <br />&gt;&gt; Name!&lt;&lt; Hundeschnauze des Bullen kläfft blutgierig.<br />&gt;&gt; Atak.&lt;&lt; ...ein dünnes Lächeln, ängstlich aber trotzig.<br />&gt;&gt; Das ist kein Namen!&lt;&lt; doppelte Lautstärke.<br />&gt;&gt; Na was sie nicht sagen...&lt;&lt;</p>
				<p class="text">&gt;&gt;punk,punk.punk punkkari meille huudetaan<br /> punk,punk,punk punkkari meitä potkitaan<br /><br />ikävää olla sekaisin ku mä en <br />saa vapaasti pukeutua ei kukaan<br />saa asioista tietää ku ei saa olla<br />eri mieltä&lt;&lt;<br /><br />&gt;&gt; Is das so ne Art Mantra?&lt;&lt; speichelt der Penner neben Atak den Boden der Ausnüchterungszelle voll.<br />Atak mustert ihn mit anarchistischer Schärfe.<br />&gt;&gt; So es is!&lt;&lt; nickt er bestimmt. Sieht die Blut unterlaufenen Augen, die faulen Zähne, den mit Spucke besudelten Vollbart in dem Reste von Erbrochenem hängen.<br />&gt;&gt; Irre!&lt;&lt; gröllt der Pennbruder.<br />&gt;&gt; Irre ja.&lt;&lt; pflichtete Atak trocken bei. &gt;&gt; .. du bist ziemlich sicher der Blick in meine Zukunft!&lt;&lt; keucht er emotionslos mehr zu sich selbst als zu seinem bepissten Gegenüber.<br />Misstrauisch blinzelt der Clochard. &gt;&gt; Gibts dafür jezt n Euro?&lt;&lt;</p>
				<p class="text">.. in den heparösen Augen des sabbernden Penners eintauchend schlitterte Atak in seine trostlose Zukunft...<br />In der Gosse geboren, in der Gosse verloren...<br />Eine wehmütige Hilflosigkeit machte sich in ihm bereit, wie war es möglich dem System zu trotzen und trotzdem nicht völlig auf der Straße zu versyphen,<br />gab es einen legitimen Mittelweg...<br />War Punk die Antwort, auf seine Fragen, verweifelt strich sich Atak durch den zusammengefallenen Irokesen.. <br />Sie musste es sein, den wen es nicht so wäre.. dann wäre wohl der Freitod die Antwort auf alle Zweifel.<br />Er hasste die Realität, der Nüchternheit.<br />Den Kopf zwischen der zerschlissenen Bondagehose vergrabend, saß er die restlichen Stunden in der Ausnüchterungszelle ab.</p>
			]]></content:encoded>
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			<title>Kaffeeklatsch</title>
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			<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 14:34:54 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Hannes hat ein Problem mit seinem Kaffee.</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text image"><img src="/data/images/d/dl0von_1292941839_300_g.jpg" alt="" class="image" /></p>
				<p class="text">Ich hatte heute morgen keine Lust auf meinen Kaffee. Dabei trinke ich seit mindestens 15 Jahren vor der Arbeit in der Kantine eine Tasse – und zwar schwarz und so stark, dass sich dabei unvermittelt mein Magengeschwür meldet. Das macht mich meistens wach und der Schmerz überlagert die üblichen Sorgen. Doch heute hatte ich keinen Appetit auf das Gesöff. Vielleicht lag es daran, dass mich gestern meine Kollegin Gisela abblitzen ließ. Ich fragte sie in der Mittagspause, ob sie mit mir danach einen Kaffee trinken gehen möchte. „Zisch ab, du stinkst!“, sagte sie zu mir, ohne mich anzusehen.<br /><br />Oder mir schmeckt der Kantinenkaffee einfach nicht mehr.</p>
				<p class="text image"><img src="/data/images/k/k4z9fg_1292941901_300_g.jpg" alt="" class="image" /></p>
				<p class="text">„Ach Hannes!“</p>
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			<title>Ehestreit</title>
			<link>http://www.splitstory.com/stories/ahxcyt-wenn-alles-weiss-vom-schnee-ist/nodes/rtuwzz</link>
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			<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 19:30:38 +0000</pubDate>
			<category>Stories</category>
			<description>Eine klassische Situation, wie sie Tag für Tag vorkommt: Der Mann will nur die Schönheit der Natur bewundern, doch die Frau verdammt ihn zur Hausarbeit. Es folgt ein Fluchtversuch, der, wie die meisten seiner Art, tödlich endet...</description>
			<content:encoded><![CDATA[
				<p class="text">... trat einen Schritt zurück. Unter dem Profil meiner Stiefelsohlen erklang das charakteristische Knirschen von Schnee. Ein weiches, sattes Geräusch, dass zu der Kälte gehörte, wie die kurzen Tage oder der Schnee.<br />Ja, der Schnee. Hier, nahe der Scheune bot er noch eine perfekte weiße Fläche, unberührt und wunderschön, doch schon vier Schritte weiter, nahe der Einfahrt, verfärbten erst graue und dann braune Spritzer die Perfektion, zerquetschten sie, zwangen ihr die Abdrücke von Reifen, Schuhen und Pfoten auf. Zuletzt bleib von dem Schnee nur noch eine wässrige Mischung aus Schlamm und Splitt, die ...</p>
				<p class="text">mich aber jetzt nicht interessierte. Ich wollte das Schöne festhalten. Die Reinheit des Schnees auf dem Sattel meines Rades. Daraus ein Kunstwerk zu machen, sollte doch wohl möglich sein.<br />Also holte ich mir eine kleine Schippe aus dem Schuppen und stach mir einen Schneeblock aus. Mit kalten, aber hoch motivierten Fingern modellierte ich drauflos.<br />Mit dem vierten Schneeblock gelang mir endlich der große Wurf. Ein Ebenbild meines Schnee verhangenen Sattels; ein Kunstwerk; von mir geschaffen.<br />Zurück aus dem Haus, baute ich meine Kamera auf das Stativ und knipste, was der Film hergab.<br />Am Abend saß ich vor meinem Monitor und bewunderte das Hintergrundbild, welches mich für alle Zeiten an diesen schönen Tag erinnern sollte, als meine Frau herein kam und nörgelte:</p>
				<p class="text">&quot;Was soll den jetzt das schon wieder? Hast du die Türe zu dem Schuppen offen stehen lassen?&quot;<br />Weniger von der Frage, als von ihrer - Nadines, um meiner Frau einen Namen zu geben - Anwesenheit überrascht, nickte ich.<br />&quot;Na, das hast du ja toll gemacht. Draußen schneit es wie verrückt und der ganze Schnee weht in unseren Schuppen. Dann weißt du ja wohl, was du den Rest des Abends zu tun hast.&quot;<br />Ja, ich wusste es. Trotzdem fiel es mir schwer, ihr diesen Sieg zu überlassen, und so erhob ich mich schweigend aus dem Sessel, beugte mich vor um den Computerbildschirm auszuschalten - keinen Blick durfte sie auf mein Foto werfen - und verließ schleppenden Schrittes das Haus.<br />Vor der Türe traf mich die Kälte wie eine eisige Wand. Sofort rieselten Schneeflocken in mein Gesicht, schmolzen und befeuchtete die Haut. Das Paradies konnte nicht schöner sein, als diese Nacht: Aller Frieden der Welt versammelte sich auf meinem Grundstück zu einer weissen Decke. Er hatte sich auch über das Sattelebenbild geworfen und diesem ein neues Äußeres gegeben. Nur wer am Nachmittag anwesend gewesen war, erahnte noch den Sattel, nun erinnerte es mehr an ...</p>
				<p class="text">alten Mann, der, in sich versunken, sein Ende erwartete. <br />Oh nein, mein Freund, so kommst du mir nicht davon, dachte ich wütend. Aus einem Sattel einen alten Mann zu denken und dann den Rest des Abends Trübsal blasen, nur weil Madam einen nervt; das durfte nicht sein.<br />Wieder voll des Mutes und der daraus sich aufbauenden Energie nahm ich mir den Sattel aus Schnee - in Schönheit gewachsen - ging ins Haus und donnerte ihn Nadine auf ihre frisch gewaschenen, noch feuchten Haare.</p>
				<p class="text">&quot;Schöne Fahrt damit!&quot; knurrte ich, obwohl sie den Witz natürlich nicht verstehen konnte.<br />Wenn man wirklich einen Menschen zur Weißglut treiben könnte, müsste dann Schnee nicht schmelzen? Statt dessen zerbrach er langsam in Stückchen und bröselte von ihrem Haar herab, in den Kragen und zwang Nadine, den Koipf einzuziehen.<br />&quot;Du...&quot; Ihre Stimme überschlug sich. &quot;Hast du sie noch alle? Spinnst du?&quot;<br />Zugegeben - einige Sekunden zuvor war mir die Schnee-in-die-Haare-Idee noch plausibler und begründet vorgekommen - lustig war sie aber auch jetzt noch.<br />Erst recht, nachdem ich in mein Arbeitszimmer geflüchtet und von innen die Türe abgeschlossen hatte.<br />&quot;Mach sofort auf, damit ich dich umbringen kann!&quot; kreischte ihre Stimme durch das Holz und die Fäuste pochten wie wild darauf herum.</p>
				<p class="text">&quot;Geh erst einmal raus in den Schnee und kühl dich ab&quot;, ordnete ich an, bevor ich auch nur einen Gedanken an die Konsequenzen meines Handelns verschwendete.<br /> &quot;Mein lieber Schwan&quot;, lachte ich gequält, &quot;jetzt kommen harte Zeiten auf dich zu.&quot;</p>
				<p class="text">Kein Grund Trübsal zu blasen. In der untersten Schublade meines Schreibtisches versteckte sich eine Flasche Hochprozentiges, dass mir schon an so manchem langen Arbeitsabend geholfen hatte. Kaffee zum verdünnen gab es leider nicht - die Kaffeemaschine lag auf der anderen, der falschen Seite der Türe - und so ließ ich mich nur in den schweren Sessel fallen und trank eine Schluck.<br />Brennende Wärme schoss durch den Mund den Hals herunter.<br />Das Pochen gegen die Türe hatte aufgehört und ich hätte mich nicht wohler fühlen können. Dan fiel mein Blick auf den Griff des Fensters. Eine 180°-Drehung und es ließ sich nach Innen öffnen. Ein Fluchtweg?</p>
				<p class="text">Besser, als die Flucht in den Suff, befand ich und stieß mich von der Fensterbank ab. Definitiv hätte ich vorher nachsehen sollen, wohin ich sprang. <br />Es tat höllisch weh. Nicht nur, dass der Knöchel meines linken Fußes brach, als er sich im Fahrradständer einfädelte, nein, dass Nadine über mir gebeugt stand und sich einen Ast ablachte schmerzte wirklich.</p>
				<p class="text">&quot;Sehr witzig. Hilf mir lieber.&quot; knurrte ich mit zusammengebissenen Zähnen.<br />Aber natürlich: &quot;So? Ich soll dir also helfen?&quot;<br />Ich schwieg.<br />&quot;Nachdem du s noch vor wenigen Minuten lustig fandest, mir Schnee über die Haare zu schütten?&quot; kostete Nadine weiter ihren Triumph aus.<br />Was hätte ich antworten sollen?<br />&quot;Nun... um es mit deinen Worten zu sagen: Geh erst einmal raus in den Schnee und kühl dich ab!&quot; Und damit verließ sie mich. Erst hörte ich, wie die Haustür zuschlug, wenig später schloss noch eine Hand von innen das immer noch offen stehende Fenster zu meinem Arbeitszimmer. Langsam bedeckte mich die Schneeflocken und der kürzlich getrunkene Alkohol ließ meinen Körper nur noch schneller auskühlen.</p>
				<p class="text">&quot;Einfach nur schön.&quot; Bewunderung spiegelte sich in den Augen des Gerichtsmediziners. Vor meiner schneebedeckten Leiche hatten sich mehrere Personen eingefunden, um meinen unglücklichen Tod zu beurteilen. Sie erschwerten es sich allerdings dadurch, dass sie den Schnee nicht von mir entfernen mochten. Nadine hatte ihnen kurz zuvor erklärt, dass ich den Schnee liebte. &quot;Mehr als mich&quot;, wie sie noch traurig hinzugefügt hatte. <br /><br />&quot;Egal&quot;, bestimmte der Kommissar nach kurzem Zögern, &quot;wir müssen herausfinden, woran der Mann gestorben ist&quot;.<br /><br />Ich hielt es nicht mehr aus: &quot;Bin ich gar nicht. Hab mir nur den Knöchel gebrochen.&quot;</p>
				<p class="text">&quot;Sehen sie sich das an...&quot; Wie auf ein Stichwort deutete der Gerichtsmediziner auf meinen grotesk verdrehten Knöchel. &quot;Den hat er sich wohl gebrochen.&quot; <br />&quot;Das hat sicher weh getan.&quot; kommentierte der anwesende Kriminalbeamte den Satz.<br />&quot;Und hat vermutlich zum Tode geführt.&quot; erklärte der Mediziner weiter. &quot;So ein Bruch führt schnell zu einem Blutgerinsel, dass sich in der Lunge festsetzt und zu einer Embolie führt. Ich hab schon zu viele vermeindliche Mordopfer seziert, die sich einfach im falschen Moment den falschen Knochen gebrochen hatten.&quot;<br />&quot;Also hätte ihn die Frau garnicht mehr retten können, selbst wenn sie sich zum Todeszeitpunkt zu Hause aufgehalten hätte? Dann schließen wir das hier so schnell wie möglich ab. Der Rest soll die Autopsie klären. Meine Abteilung hat wichtigere Probleme zu klären, als einen Unfall.&quot;<br />In der folgenden Stunde baute die Polizei die mitgebrachte Ausrüstung ab und meine Leiche verschwand in einem Plastiksack. Zuletzt ging auch Nadine wieder in das Haus hinein. Sie hatt aufgehört zu weinen.<br />Es schneite wieder. Und der Schnee begrub allen Unfrieden und alle Ungerchtigkeit dieser Welt unter sich.</p>
			]]></content:encoded>
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